Die Botschafter des Fördervereins Herzklopfen

Guido Buchwald

ist ehemaliger deutscher Profi-Fußballer, 76-facher Nationalspieler und Trainer.
Seine Bundesligalaufbahn begann er in der Saison 1983/84 beim VfB Stuttgart, für den er in 325 Bundesligaspielen antrat und mit dem er zweimal Deutscher Meister wurde (1984 und 1992).
im Endspiel der Weltmeisterschaft 1990 in Italien, beim 1:0 Triumph der Deutschen gegen die Argentinier, stellte Buchwald seinen Gegenspieler, den Mittelfeldstar Diego Maradona, erfolgreich kalt. Seither wird er scherzhaft „Diego“ genannt. Mitte der 90er- Jahre spielte Buchwald drei Jahre lang für die Urawa Red Diamonds in Tokio. Dorthin zurück zog es ihn auch einige Jahre später als Trainer. Er holte den Meister- und Pokaltitel und wurde zum Trainer des Jahres 2006 gewählt. Heute lebt Guido Buchwald wieder im vertrauten Schwaben.
Als Botschafter vertritt Guido Buchwald die Interessen des Fördervereins Herzklopfen nach außen. Guido Buchwald ist unzähligen Menschen bekannt und wird mit seinem Engagement für die Vereinsziele die Herzen der Menschen öffnen.
Wir sind überzeugt davon, dass seine langjährigen Kontakte und Freundschaften zu Unternehmern und Marketingprofis den Projekten unseres Fördervereins künftig neue Freunde und Förderer bescheren wird.
Das Thema Corporate Social Responsibility findet bei vielen Unternehmen und deren PR-Agenturen immer mehr Beachtung. Ein Unternehmen, das sich heute für soziale Belange einsetzt, dieses Engagement mit seinem Kerngeschäft zu verbinden weiß und es auch im Leitbild integriert, verschafft sich Vorteile, die ihm helfen, seine Bedeutung im Markt auszubauen.
Um diese Brücke zwischen hehrem Förderziel des Vereins und dem Nutzen für ein Unternehmen zu schlagen, bedarf es eines Botschafters, der mit seiner Autorität, seiner persönlichen Überzeugung und seinem gesellschaftlichen Ansehen Türen öffnen und die Entscheider in der Wirtschaft zu überzeugen vermag.

Hartwig Gauder

der ehemalige deutsche Leichtathlet war Olympiasieger und Weltmeister. Er wurde 1954 in Vaihingen an der Enz geboren. In den 1980er und 1990er Jahren startete er für die DDR und zählte zu den weltbesten 50-km Gehern. Als Marathon-Geher brach Hartwig alle Rekorde und gewann unzählige Titel –bis nach einer Infektion plötzlich sein Herz den Dienst versagte.
Als einzige Chance blieben ihm zunächst ein Kunstherz und dann die Transplantation. Es war ein schwerer, leidvoller Weg, der ihm bevorstand: Abstoßreaktionen, Herzversagen und Infektionen brachten Hartwig Gauder mehr als einmal an den Rand des Todes. Doch er gab nicht auf. Er akzeptierte die Krankheit nicht. Er wollte sie besiegen. Er wollte leben. Und diese mentale Einstellung gab ihm die Kraft, ein zweites Leben zurückzugewinnen.
Unglaublich: Ein Jahr nach seiner Transplantation nahm er schon wieder am New-York-Marathon teil; und fünf Jahre später bestieg er als erster herztransplantierter Mensch Japans höchsten Berg, den heiligen Fuji-san. In seinem „zweiten Leben“ arbeitet Gauder als Architekt und engagiert sich leidenschaftlich für Gesundheitsprojekte. Er reist quer durch Deutschland und versucht in Vorträgen seine persönliche Erfahrung mit der Krankheit anderen Menschen mit schweren Herzerkrankungen weiter zu reichen, ihnen Mut und Kraft zu verleihen: Gauder hat bewiesen, dass man auch mit einem Spenderherzen ein erfülltes Leben führen kann und körperlich und beruflich leistungsfähig ist !
Das Engagement des Fördervereins Herzklopfen für eine ausgewogenere, gesündere Lebensweise, die chronischen Erkrankungen vorbeugt und eine bessere Lebensqualität, auch in höherem Lebensalter, schenken kann – diesen Einsatz für praktische Prävention veranlasste Gauder spontan dazu, die Arbeit von „Herzklopfen" auch überregional als nachamenswertes Beispiel bekannt zu machen

Tobias Unger

Leichtathlet, Europameister, dreifacher Olympiateilnehmer und 14-facher Deutscher Meister, möchte dem Förderverein Herzklopfen vor allem dabei helfen, ein jüngeres Publikum anzusprechen. Und dabei spielt das Thema Prävention eine bedeutende Rolle. Er hat Sport und Gesundheitsförderung studiert und in den Zielen des Fördervereins einiges davon wiedergefunden.
Seinen ersten Deutschen Meistertitel gewann Unger 1999 in der Halle mit der 4-mal-200-Meter-Staffel des VfL Sindelfingen.
Im Jahr 2003 gewann er seinen ersten Titel im Einzel über 200 Meter.
Im selben Jahr nahm er erstmals an Weltmeisterschaften teil.
Bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest im Jahr 2004 gewann er Bronze über 200 m.
Aktuell ist Tobias Unger „Athletiktrainer Jugend“ beim VfB Stuttgart 1893 e.V.