Dafür spendete „Herzklopfen“ bisher

Vorstand und Mitglieder von „Herzklopfen“ setzen sich für eine herzgesunde Lebensweise ein und versuchen Bürger dafür zu sensibilisieren. Ebenso ein Anliegen ist es dem Förderverein, herzkranken Menschen durch moderne Behandlungsmethoden zu helfen. So sammelt der Verein durch Veranstaltungen und kulturelle und sportliche Events beträchtliche finanzielle Mittel, um die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Klinikum Esslingen zu unterstützen. Die finanzielle Situation der Krankenhäuser erlaubt es heutzutage oft nicht, den Klinikresorts all jene Anschaffungen zu ermöglichen, die eine noch wirkungsvollere Behandlung der Patienten ermöglicht.

50.000,-- Euro

wurden der Esslinger Kardiologie für ein Gerät zur Verfügung gestellt, um mit Hilfe des intravaskulären Ultraschalls die Verengung der Herzkranzgefäße exakt bestimmen zu können. Dabei wird über einen Katheter eine winzige Ultraschallsonde in die Herzkranzgefäße vorgeschoben, um deren Verengungsgrad festzustellen – eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die weitere invasive Behandlung möglicher Verengungen der Herzkranzgefäße.

15.000,-- Euro

Mit dieser Spende wurde „LUCAS“ -ein automatisches Gerät zur Herzdruckmassage bei einem Herzstillstand- angeschafft. Man muss wissen, dass die Herzmassage für das medizinische Personal körperlich sehr belastend ist. Ein Helfer schafft kaum länger als zwei, drei Minuten, eine Herzdruck- massage wirkungsvoll durchzuführen. LUCAS übernimmt diese Aufgabe selbständig und ermöglicht es so den Helfern, sich auf weitere Maßnahmen der Wiederbelebung zu konzentrieren. Das ungefähr 12 kg schwere Gerät lässt sich auch in einen Rucksack verpacken und im Notarztwagen transportieren.

30.000,-- Euro

wurden bereitgestellt, um eine neue Therapie, die renale Denervierung, anbieten zu können. Es gibt Patienten, deren Bluthochdruck durch kein Medikament zu senken ist. Bluthochdruck jedoch ist sehr gefährlich und Herzinfarkt und Schlaganfall sind dadurch vorprogrammiert. Mit der renalen Denervierung werden oberflächlich liegende Nervenfasern an den Nierenarterien mit Hochfrequenzstrom durchtrennt. Bisher war dies nur chirurgisch durchzuführen. Mit dem neuen schonenden minimalinvasiven Verfahren wird im Herzkatheterlabor über die Leiste ein Katheter eingeführt, der über die Bauchschlagader bis zu den Nieren vorgebracht wird. Der Katheter trägt an seiner Spitze eine Elektrode, die hochfrequente Energie abgibt. Innerhalb der Nierenarterien werden auf diese Weise die sympathischen, autonomen Nervenfasern unterbrochen. Der Eingriff dauert insgesamt etwa 60 Minuten. Mit dem Einsatz dieses Gerätes ist das Klinikum Esslingen das einzige Krankenhaus in der Region die dieses Verfahren anbieten kann.

40.000,-- Euro

wurden gespendet um einen Mehrkanal-HF-Generator anzuschaffen, der die Ablationstherapie bei Vorhofflimmern noch differenzierter durchzuführen ermöglicht. Vorhofflimmern ist eine schwerwiegende Herzrhythmusstörung, die medikamentös behandelt wird, jedoch mit hohen Nebenwirkungen und zweifelhaftem Erfolg. Mit Hilfe der Katheterablation können heute Herzrhythmusstörungen wirkungsvoller beseitigt werden. Dabei werden Gewebeareale am Herzen, die falsche elektrische Impulse senden, durch Verödung ausgeschaltet. Außerdem konnte von dem Geld auch ein Gerät zur zentralen Blutdruckmessung und zur Messung der Pulswellengeschwindigkeit angeschafft werden.

25.000,-- Euro

spendete Herzklopfen zum einen für die Anschaffung spezieller Blutdruckmessgeräte, bei denen der Blutdruck über Pulswellengeschwindigkeit gemessen wird – ein hoher Komfort für die Patienten. Zum anderen wurden von der Spende Taschenechos angeschafft. Die handygroßen Geräte ermöglichen es dem Arzt, den Patienten am Krankenbett echokardiografisch zu untersuchen.

40.000,-- Euro

wurden je zur Hälfte im Mai 2014 und im Frühjahr 2015 der Klinik für Kardiologie am Klinikum Esslingen für ein Echokardiographiegerät zur Verfügung gestellt. Das Echokardiographiegerät soll für die Chest Pain Unit eingesetzt werden. In diesem Bereich wird von der Deutschen Gesellschaft für die Kardiologie ein Echogerät gefordert, dass die Klinik für Kardiologie immer von der Intensivstation ausleihen musste.
Prof. Dr. Matthias Leschke: „Da die Echokardiographie zu den Kernleistungen der Kardiologie zählt, handelt es sich um ein sehr wichtiges Projekt. Ich habe jetzt gerade den Kauf einer elektronischen Waage zur Fettgewebs- und Wasserbestimmung veranlasst (Kostenpunkt ca. 12.000,-- Euro). Dieses Projekt wird ebenfalls neben den früheren Projekten aus Mitteln von Herzklopfen finanziert.
Mit diesen Projekten ist es gelungen, die Ausstattung der Kardiologie deutlich zu verbessern.